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Amy Tenebrae ist mein Charakter in dnw (die neue Welt). Es ist ein online rpg von Ultima Online.


Leben:

Die ersten Sonnenstrahlen erblicken am frühen Morgen ein in glitzernden Schnee gehülltes Dorf. Aus den Schornsteinen steigt Rauch hinauf in den grauen Himmel. Etwas abseits liegt ein kleiner Bauernhof, unter dessen Dach die Freude herrscht. Gerade eben gebar die junge Bäuerin ihrem Gatten eine Tochter. Sie ist wohlauf und weint, während der stolze Vater das zärtliche Wesen liebevoll im Arm hält.
Dies sind die ersten Augenblicke, welche die kleine Amy durch ihre großen grünen Augen erblickt.
Die folgenden Jahre leben sie und ihre Familie in der üblichen bäuerlichen Armut, jedoch wächst sie glücklich auf. Doch als sie ungefähr elf Sommer erblickt hat, wird ihr idyllisches Leben von einen Moment auf den anderen zerstört. Eines Abends vernehmen sie, als sie gerade gemütlich zu Tisch sitzen und essen, das Geräusch von nahenden Pferden. Als es klopft geht die Mutter zur Türe und öffnet sie. Sobald auch nur ein einige Finger breiter Spalt zwischen Tür und Türrahmen entstanden war, fliegt sie auf. Die Mutter wird gegen die Wand gestoßen. Im Türrahmen erscheint eine Gestalt und als sie eintritt, bewegt sie sich im Schein der flackernden Kerzen. Man erkennt goldene Stickereien auf dem Gewand des Ankömmling. Hinter ihm treten stumm noch weitere Männer ein. Alle sind bewaffnet und ein böses Grinsen ziert ihre Gesichter. Während der Bauer sich erhebt und ihnen entgegentritt, flüchtet Amy ängstlich zu ihrer Mutter in dir Arme. Der Mann, der als erstes eintrat, mag der Anführer sein. Er zieht sein Schwert und droht dem Vater. Nun überstürzen sich die Ereignisse. Der Anführer wendet sich vom Vater ab und geht Richtung der beiden Frauen. Vier seiner Gefolgsleute folgen ihm. Die anderen zwei bugsieren den Vater brutal zur Tür hinaus. Er wehrt sich, doch ohne Erfolg. Was draußen mit ihm geschieht bekommen Amy und ihre Mutter nicht mehr mit. Sie blickten voller Furcht zu den fünft Männern , die sich nun ihnen nähern. Amy verzog sich ungesehen in einen kleinen Vorsprung der Wand unter einen Stapel dreckiger Wäsche und lugt nun zwischen den Textilien zu ihrer Mutter. Die Männer haben ihre Schwerter und Lanzen bereits gezückt. Sie sind mit Steinen geschmückt, die im Kerzenschein herrlich funkeln. Amys Blick bleibt an ihnen hängen und sie begreift, dass dies Adelige sind. Möglicherweise diejenigen, die sie und ihre Familie Leibeigene nennen. Die Männer schieben die Frau vor sich her und reißen ihr die Kleider vom Leib. Die Mutter schreit sie an und stößt nach ihren Lanzen, deren Spitzen ihr den Rock zerfetzen. Das Kind starrt voller Entsetzen, als ihre geliebte Mutter auf den Rücken geworfen wird. Zwei Männer halten ihre Arme fest, wobei zwei andere ihre Beine spreizen. Der Anführer steht breitbeinig über ihr. Er erhebt sein Schwert und treibt es dann mit beiden Händen durch ihre Schulter in die Erde. Amy kann fast hören, wie die Metallschneide an den Knochen entlangfährt. Die Adeligen öffnen ihre Hosen. Amy weiß, was sie gleich machen und schließt ihre Augen. Doch das Bild des dünnen weißen Körpers ihrer Mutter, die aufgespießt am Boden liegt, sich windet und schreit, verfolgt sie. Das tut es immer noch. Als sie irgendwann keine Laute, auch nicht das leiseste Schreien, von ihrer Mutter vernimmt, wird ihr klar, dass ihr Leben und somit auch Schmerz und Schande zu Ende ist. Schritte nähern sich dem Wäschehaufen. Amy ist zu geschockt, um irgendetwas zutun. Sie lässt zu, dass sie hochgehoben, angegrinst und verspottet wird. Sie weiß , dass ihr nun ein ähnliches Schicksaal widerfährt. Während die Männer sie schänden und missbrauchen, wehrt sie sich nicht. Viel zu groß sind Angst und Schock. Kein einziger Laut kommt über ihre Lippen, so erstarrt ist sie. Nach einer Ewigkeit, so scheint es ihr, lassen sie endlich von ihr ab. Die restliche Nacht bleibt sie einfach so auf dem Tisch liegen und starrt an die Decke.
Es dauert Wochen bis sie ihr Leben einigermaßen im Griff hat. Da sie immer in Stall und Haus helfen musste, kann sie für ihr zartes Alter viel. Sie versucht, von dem Verlust ihrer Eltern geprägt und verstört von den Misshandlungen, zu überleben, indem sie weiterhin Milch, Käse, Eier und Fleisch auf dem Markt verkauft. Doch das Geld reicht nicht für neue Tiere oder Reparaturen am Haus. Also beschließt sie ein Jahr nach dem Überfall, ihr Heimatdorf zu verlassen. Amy verkauft alles, außer die Dinge, die sie tragen kann. Mit 12 Jahren geht sie nun weg; zieht hinaus ins Land und versucht zu überleben. Der Winter steht vor der Tür und es ist kalt, als sie eine Stadt erreicht. Sie ist alleine und kann ihre Vergangenheit nicht vergessen. Dazu kommen die neuen Erlebnisse, wie Spott, Hohn und Verletzungen an Körper und Seele, die sie auf ihrer Reise durch andere erfahren musste, welche nun an ihr und ihrem Verstand zehren. Sie verbringt die Tage und Nächte auf der Strasse. Eines Tages erblicken ihre Augen ein Mädchen, welches an eine Hauswand gelehnt auf dem Boden sitzt. In Amy regt sich Interesse an ihr, da sie sich selbst in ihr sieht. So trifft die Sirena, eine junge Frau, deren Probleme und Lebensgeschichte sie tief berührt. Im Laufe der Zeit entsteht eine tiefe Freundschaft und Vertrautheit zwischen den beiden. Sirena übernimmt eine Art Mutterrolle für die jüngere Amy und passt auf sie auf. Insgeheim jedoch verliebt sich das kleine Mädchen in die schon so erwachsen wirkende Frau. So verletzt Sirena Amy zutiefst, als sie, nach ungefähr einem Jahr, von einen Moment auf den nächsten ohne ein Wort verschwindet. Amys Zustand verschlechtert sich erneut und sie zieht sich in die Wälder zurück; betritt nur dann Dörfer, wenn sie Nahrung braucht oder ihre Kleidung von Dornen und Sträuchern zu zerrissen sind und sie neue benötigt. Acht Jahre lang zieht sie durchs Land und versucht über die Runden zu kommen. In einer kleinen Stadt begegnet ihr ein junger Mann, er scheint freundlich zu sein und ist außerdem der Sohn eines wohlhabenden Händlers. Er verliebt sich in die hübsche Amy. Diese erhofft sich ein besseres Leben, als sie einwilligt mit ihm zu kommen. Es folgen einige Wochen in Luxus. Das Anwesen des Mannes ist groß und komfortabel, sie schläft in einem weichen Bett und es fehlt ihr an nichts.
Doch wegen ihrer geschändeten Seele und ihrer sehnsüchtigen Liebe zu Sirena, wirft sie ihr Augenmerk, nach einiger Zeit, auf das Geld des Herrn. Amy entschließt sich dazu, ihn zu bestehlen und ihr gewohntes Leben in Freiheit zu führen und hofft, auf ihrer weitern Reise möglicherweise auf Sirena zu treffen. Und so schleicht sie sich eines Nachts mit Geld und neuem Gewand in die Stallungen, sattelt ihr liebstes Pferd; den braunen Hengst Donnerhall und flieht. Zum ersten Mal in ihrem Leben wird sie nicht verächtet, außerdem kommt sie zu Pferd schneller voran. Ihr Charakter blüht auf, sie wird selbstsicherer, doch auch abweisender zu Fremden, da sie nun erfahren muss, dass sie nur wegen anderer Kleidung anerkannt wird. Amy fasst den Entschluss stark zu werden, um diejenigen, die ihr am Herzen liegen, zu schützen. Ihr Weg führt sie nach Ansilon, wo sie sich um eine Waffe kümmert und anfängt eifrig zu trainieren. Nach einigen Tagen Aufenthalt geschieht etwas, was ihr Leben plötzlich und unvorhergesehen auf den Kopf stellt. Sie trifft Sirena wieder…



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